Sie war sportlich und machte einen gesunden Eindruck, doch Anfang dieses Jahres brach die dreizehnjährige Emmi Figlarz aus Fürstenau im Klassenzimmer plötzlich leblos zusammen. Was danach folgte, ist alles andere als selbstverständlich: Eine Mitschülerin reagierte sofort, Lehrkräfte alarmierten die Sanitäter und begannen mit der Herzdruckmassage, ein – glücklicherweise vorhandener – Defibrillator wurde eingesetzt. Nach zwanzig Minuten Wiederbelebung traf der Rettungshubschrauber ein und brachte das Mädchen an das Universitätsklinikum in Münster. Dort wurde deutlich, wie knapp die Schülerin dem Tod entgangen war: Schweres Herzflimmern hatte ihren Kreislauf abrupt zum Stillstand gebracht. Hätten die Umstehenden nicht so rasch und beherzt Hilfe geleistet, wäre Emmi gestorben.
