FAZ 22.12.2025
18:05 Uhr

(+) Gewinnbringend investieren: Diese Fehler sollten Anleger im neuen Jahr vermeiden


Jahresausblicke von Banken und Investmenthäusern sind informativ –konkrete Handlungsanweisungen sollte man aus ihnen aber nicht ableiten. Was folgt daraus für das eigene Depot?

(+) Gewinnbringend investieren: Diese Fehler sollten Anleger im neuen Jahr vermeiden

Kurz vor Weihnachten flattern die Jahresausblicke der großen Banken und Investmenthäuser mit derselben Geschwindigkeit ins Haus wie die Amazon-Pakete in den Paketshop nebenan. Goldman Sachs, J.P. Morgan, Bank of America, Deutsche Bank, Morgan Stanley und viele mehr senden ihre Pro­gnosen auf allen Kanälen, als Newsletter, Podcast, PDF oder Social-Media-Post. Brauchte man früher einen Zugang zur bankeigenen Datenbank oder zur Presseabteilung für diese Informationen, reichen heute ein Browser und ein Rest an Konzentrationsfähigkeit.

Das bisher nur als Spritze erhältliche Medikament der Dänen erhält in Pillenform in den USA die Zulassung. Damit kehrt das Interesse an der tief gefallenen Aktie zurück.

Erstmals werden 4400 Dollar für Gold bezahlt. Silber ist in diesem Jahr sogar eine noch bessere Anlage. Das hat auch zu tun mit dem Ukrainekrieg und Sorgen ums Weltwährungssystem, die aus der Wirtschaftsgeschichte rühren.

Der norwegische Staatsfonds nutzt sie schon lange: Multi-Faktor-Strategien gibt es auch für ETF-Anleger. Die mathematischen Modelle versprechen niedrigere Maximalverluste, ohne auf Rendite zu verzichten. Geht das?

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