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28.12.2025
08:41 Uhr
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Von Amerika bis China straucheln die großen Mächte. Sinkende Geburtenraten, hohe Schulden und stagnierende Produktivität bremsen ihre Ambitionen. Was bedeutet das für die nächsten Jahre und Jahrzehnte?

Macht ist vergänglich. Kurz nach der Jahrtausendwende waren die amerikanischen Streitkräfte vorbereitet, im Notfall zwei Kriege in unterschiedlichen Weltregionen gleichzeitig zu führen. Damals befanden sich die Vereinigten Staaten auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Heute könnten, wie die erfahrenen Politikberaterinnen Julianne Smith und Lindsey Ford in ihrem Beitrag „The New Eurasian Order“ in der Fachzeitschrift „Foreign Affairs“ schreiben, die amerikanischen Streitkräfte im Falle eines Angriffs der Volksrepublik China auf ein von Washington unterstütztes Taiwan schon nach acht Tagen unter Munitionsmangel leiden.
Mit der frühen Verlagerung der Produktion nach Asien legte Eberhard Bezner die Basis für die Expansion von Olymp. Der Unternehmer, der den schwäbischen Hemdenhersteller ein halbes Jahrhundert führte, feiert seinen 90. Geburtstag.
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