FAZ 05.01.2026
11:10 Uhr

(+) Generation Alpha: „Diese Kinder kennen kaum Langeweile – das ist ein Problem“


Sie hängen am Handy und brauchen permanent den Dopamin-Kick: Ein Jugendforscher erklärt, warum die Gen A trotzdem keine verlorene Generation ist.

(+) Generation Alpha: „Diese Kinder kennen kaum Langeweile – das ist ein Problem“

Mit Alpha bezeichnen wir die Kinder und jungen Jugendlichen, die ab dem Jahr 2010 geboren wurden.

Zunächst einmal sind das ja nur Generationen-Labels und keine soziologischen Kategorien, da gibt es im öffentlichen Raum eine gewisse Willkür. Aber sie haben ihre Berechtigung, weil die Menschen ein Bild im Kopf haben, wenn man die Labels nutzt. Grundsätzlich sind Menschen davon geprägt, was sie in ihrer Kindheit und Jugend erleben. Und da zeichnet sich doch schon einiges ab, was wir in der Generation Alpha beobachten können.

In Deutschland bekommen Mütter durchschnittlich mit 30 Jahren ihr erstes Kind, Väter mit 33. Manche entscheiden sich deutlich früher für ein Kind. Drei junge Menschen berichten, wie sie Studium, Beruf und Familie organisieren – und welche Vorurteile ihnen begegnen.

Über die Feiertage haben viele mehr Zeit mit Familie und Freunden verbracht als sonst. Oft sind danach die sozialen Batterien leer. Was steckt dahinter – und wie kann man aus Treffen mit anderen Bestärkung ziehen?

Der Verkauf von Wodka hält sich auf hohem Niveau. Dabei hat er kaum Eigengeschmack und ist alles andere als spannend. Warum also trinken ihn so viele?

Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.