FAZ 21.01.2026
06:36 Uhr

(+) Gendermedizin: Was Frauen zusetzt


Weibliche Herzen und Gefäße sind viel empfindlicher, als die an Männern orientierten Studien glauben lassen. Auch Ärzte ignorieren das.

(+) Gendermedizin: Was Frauen zusetzt

Herz-Kreislauf-Krankheiten galten (und gelten oft immer noch) als typische Männerleiden. Fasst sich ein viel beschäftigter Geschäftsmann plötzlich mit schmerzverzerrtem Gesicht an die Brust, denkt jeder und jede sofort an einen Herzinfarkt. Bei weiblichen Betroffenen werden solche Symptome tendenziell eher anderen Ursachen zugeschrieben: übermäßigem Stress etwa oder psychischen Störungen. Zwar sind Frauen bis zur Menopause weitgehend vor atherosklerotischen Gefäßschäden, der häufigsten Ursache von Herz-Kreislauf-Krankheiten, geschützt. Danach, wenn die Konzentration der weiblichen Sexualhormone abfällt, nimmt ihr gesundheitlicher Vorsprung vor den Männern allerdings rasch ab.

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