FAZ 20.12.2025
08:36 Uhr

(+) Geburtenstarke Jahrgänge: Was die Boomer für Weihnachten getan haben


Die geburtenstarken Jahrgänge haben es schwer. Wir sind schuld, wenn die Rente nicht für die Jüngeren reicht. Aber Weihnachten – das ist nur unseretwegen so schön.

(+) Geburtenstarke Jahrgänge: Was die Boomer für Weihnachten getan haben

Es war eine der schönsten Nachrichten in diesem Herbst: Der Nachlass von Loriot wird in Frankfurt verwahrt. Knollennasenmännchen, Möpse in allen Größen, die zu Wasser gelassene Bade-Ente – sie alle haben im Caricatura-Museum ihre Heimstatt gefunden. Und natürlich Familie Hoppenstedt. Eine Familie, ohne die Weihnachten kaum denkbar wäre. 1978 wurde die Langfassung erstmals im Fernsehen ausgestrahlt und seither in Ehren gehalten. Ach was, weg mit dem täterverschweigenden Passiv: Wir, die Boomer, haben sie in Ehren gehalten.

Bislang galten vor allem jüngere Erwachsene wie der Offenbacher Adrian Torres als Zielgruppe der Rekrutierungsversuche von Extremisten. Das hat sich geändert.

Merck will Fruchtbarkeitsmedikamente in den USA günstiger verkaufen. Konzernchefin Garijo und ihr designierter Nachfolger sprechen im Interview über Deals mit Trump, Führungsstile und den Wert des Stammsitzes in Darmstadt.

1986 wird im hessischen Lindenfels die damals 15 Jahre alte Jutta Hoffmann getötet. Der Fall ist lange ein „Cold Case“ – 37 Jahre nach ihrem Verschwinden wird der Täter verurteilt. Wie kann das so viele Jahre später gelingen?

Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

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