FAZ 12.12.2025
10:46 Uhr

(+) Fußball-WM und Politik: Neuendorf redet die Trump-Show schön


Aus der Weltmeisterschaft in Qatar hat der DFB Lehren gezogen: Leider die falschen. Sein Präsident erregt schon Monate vor dem Trump-Turnier Besorgnis.

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Man erwartet längst nichts mehr von Gianni Infantino und dem internationalen Fußballverband FIFA. Man sollte aber etwas erwarten dürfen vom Deutschen Fußball Bund (DFB) und dessen Präsidenten. An der WM-Auslosung in der vergangenen Woche war deshalb nicht enttäuschend, wie Gianni Infantino katzbuckelte und schmeichelte; dass er einem so spaltenden, gefährlichen Politiker wie Donald Trump einen Friedenspreis verlieh. Enttäuschend war, wie DFB-Präsident Bernd Neuendorf das schönredete. Der Verband gab ein Bild ab, das einem Sorgen macht vor der WM im kommenden Sommer.

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Sportredakteur.

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