FAZ 12.12.2025
10:46 Uhr

(+) Fußball-WM und Politik: Neuendorf legitimiert Trump und irrt gewaltig


Aus der Weltmeisterschaft in Qatar hat der DFB Lehren gezogen: Leider die falschen. Sein Präsident erregt schon Monate vor dem Trump-Turnier Besorgnis.

(+) Fußball-WM und Politik: Neuendorf legitimiert Trump und irrt gewaltig
Auf dem EU-Gipfel kommende Woche will auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (rechts) den belgischen Regierungschef Bart De Wever dazu bewegen, dem Kredit-Plan für die Ukraine zuzustimmen. (Foto: Nicolas Maeterlinck/AFP)

Man erwartet längst nichts mehr von Gianni Infantino und dem internationalen Fußballverband FIFA. Man sollte aber etwas erwarten dürfen vom Deutschen Fußball Bund (DFB) und dessen Präsidenten. An der WM-Auslosung in der vergangenen Woche war deshalb nicht enttäuschend, wie Gianni Infantino katzbuckelte und schmeichelte; dass er einem so spaltenden, gefährlichen Politiker wie Donald Trump einen Friedenspreis verlieh. Enttäuschend war, wie DFB-Präsident Bernd Neuendorf das schönredete. Der Verband gab ein Bild ab, das einem Sorgen macht vor der WM im kommenden Sommer.

FIFA-Chef Gianni Infantino sucht die Nähe zu Donald Trump wie die zu keinem Staatschef zuvor – und er schaut sich etwas ab. Über die Beziehung zweier Präsidenten und die Gefahr für die WM.

Der Frankfurter Bruno Hoffmann ist einer der Stars der BMX-Szene. Mit seinem Bike bereist er die ganze Welt. Die Suche nach dem nächsten viralen Stunt führte ihn kürzlich in Nigerias Metropole Lagos.

Martin Schindler und Niko Springer streben bei der Darts-WM den ganz großen Wurf an. Zwei Deutsche mit konträren Karrieren und gemeinsamen Hoffnungen auf einen einmaligen Triumph.

Sportredakteur.

Schlagworte: