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21.05.2026
11:25 Uhr
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Bundestrainer Julian Nagelsmann stellt Spieler auf, um ihr Selbstvertrauen zu stärken – und untergräbt es im nächsten Atemzug. Was sich wie eine Serie kommunikativer Unfälle anfühlt, ist ein Muster: charakterlose Kommunikation.

Zuerst dachten wir, vor einer Reihe kommunikativer Unfälle zu stehen. Der Trainer der Fußballnationalmannschaft erschien uns als Irrlicht. Er redet nicht nur viel und mehr als jeder seiner Vorgänger. Er erklärt seine Entscheidungen auch ständig widerspruchsvoll. Mal stellt er Spieler ausdrücklich auf, nicht weil sie in guter Form sind, sondern um ihr Selbstvertrauen zu stärken. Kurz darauf attackiert er dieses Selbstvertrauen, indem er über den Schützen eines Siegtors wahrheitswidrig nölt, der habe vorher, „glaube ich“, nur einmal den Ball berührt und funktioniere ohnehin nur von der siebzigsten Minute an.
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