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24.11.2025
20:53 Uhr
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Europäer und Ukrainer zeigen sich nach den Genfer Verhandlungen optimistisch – und fühlen sich von US-Außenminister Rubio gehört. Moskau dagegen setzt auf Trumps alten Plan.

Vor Palmen trat EU-Ratspräsident António Costa am Montagmittag in Luanda, der Hauptstadt Angolas, vor die Kameras. Aus seiner Miene sprach zwar weiter Anspannung, doch hatte er diesmal bessere Nachrichten zu verkünden als in den Tagen zuvor. Die diplomatischen Konsultationen am Vortag in Genf hätten einen „bedeutsamen Fortschritt“ erzielt, sagte Costa, es gebe „neuen Schwung“ in den Friedensverhandlungen. Der Portugiese verband das mit einer indirekten Mahnung an die Adresse der Vereinigten Staaten: „Was jetzt zählt, ist, dass wir uns gemeinsam als Partner vorwärtsbewegen.“ Daran hatte es vorher gemangelt: Vom 28-Punkte-Plan der USA waren die Europäer am Donnerstag kalt erwischt worden.
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