In zwei Monaten werden es fünf Jahre sein, die ich beim Militär diene. Ist das viel für einen Zivilisten? Das ist unermesslich viel. Ich mag die Armee als Institution nicht und halte sie für eine grässliche Schöpfung des Staatsapparats. Und es hängt nicht vom Land ab, das diese Armee verteidigt, oder davon, wer sie finanziert. Allgegenwärtige Bürokratie, Schwerfälligkeit, menschliches Versagen, Subordination. All das ist fast allen Armeen der Welt eigen – und weit entfernt von dem Individualismus, den ein Schriftsteller gewohnt ist.
