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06.05.2026
07:54 Uhr
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Von einem „strahlenden Sieger“ durften die DDR-Reporter nicht schreiben. Radsportler Olaf Ludwig über die Friedensfahrt 1986, die kurz nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl in Kiew startete.

Am 6. Mai 1986, zehn Tage nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl, startete in Kiew die 39. Internationale Friedensfahrt. Der damals 26 Jahre alte Olaf Ludwig aus Gera gehörte zum Team der DDR, er gewann neben der Gesamtwertung (Gelbes Trikot) auch die Trikots für den vielseitigsten, aktivsten und punktbesten Fahrer. Zwei Jahre später wurde Ludwig Olympiasieger im Straßenrennen von Seoul. Nach der Wende gelangen ihm als Profi drei Etappensiege bei der Tour de France, später leitete er das Team T-Mobile. Ein Ermittlungsverfahren gegen ihn im Zuge der Doping-Affäre bei dem Rennstall wurde 2012 eingestellt.
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Korrespondent für Sport in Berlin.
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