FAZ 16.02.2026
07:18 Uhr

(+) Focused Energy: Lieber deutsch als amerikanisch


Lange galt: Wer als deutsches Start-up wachsen will, geht nach Amerika. Ein Spezialist für Kernfusion macht jetzt den umgekehrten Schritt.

(+) Focused Energy: Lieber deutsch als amerikanisch

Die Gründung eines Start-ups ist in Deutschland gar nicht mal so selten. Schwieriger wird es, wenn es ans Wachstum geht. Früher oder später stehen bürokratische Hürden und vor allem der Mangel an Finanzierungsmöglichkeiten dem Fortschritt im Weg. Bisher wandte sich der Blick dann oft nach Amerika. Dort, wo die großen Wagniskapitalgeber mit ihren tiefen Taschen sitzen. Da wundert es nicht, dass mancher europäische Gründer von vornherein seinen Sitz in die USA legt.

Ralph Wollburg ist ein gefragter Anwalt und gilt als Vertrauter vieler Wirtschaftsbosse. Seit Ende der Achtzigerjahre ist er an den bedeutendsten Industriedeals beteiligt. Ein Gespräch zu seinem 70. Geburtstag.

Die vier großen US-Techkonzerne wollen in diesem Jahr 650 Milliarden Dollar in KI-Rechenzentren investieren. Hat es ähnlich hohe Infrastrukturinvestitionen schon mal gegeben? Eine Spurensuche.

Wie kann es sein, dass die Krankenpflege immer mehr Geld bekommt und dennoch keiner jubelt? Ein Interview mit dem Gewerkschafter Marcus Jogerst-Ratzka.

Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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