FAZ 24.11.2025
08:55 Uhr

(+) Ferienimmobilien: „Der gut verdienende Mittelstand wird rausgekickt“


Wer von einem eigenen Haus am See oder in den Bergen träumt, denkt an vieles. Nur nicht unbedingt an die Zweitwohnsitzsteuer. Die sorgt oft für Ärger.

(+) Ferienimmobilien: „Der gut verdienende Mittelstand wird rausgekickt“

Ein Haus mit herrlichem Blick auf den Bodensee, mit einem großen Garten und in ruhiger Lage – Martin Schmidt weiß: In Überlingen ist so etwas ein großes Glück. Selbst wer ein kleineres Zuhause ohne besondere Aussicht sucht, hat es hier schwer. In der bei Urlaubern beliebten Stadt mit Seepromenade und historischer Altstadt fehlt es an erschwinglichen Wohnungen. Rund 25.000 Einwohner wohnen in der Großen Kreisstadt. Im vergangenen Jahr kamen außerdem fast siebenmal so viele Übernachtungsgäste. Die, die in der Bodenseestadt leben und arbeiten, und die, die dort ein paar schöne Tage und Wochen im Jahr in der eigenen oder gemieteten Ferienimmobilie verbringen, konkurrieren um den Wohnraum. Wenn man also ein Haus mit 180 Quadratmeter Wohnfläche und Seeblick sein Eigen nennt und dies wie er nur als Zweitwohnsitz nutzt, „ist das sicherlich eine Art Luxus“, sagt Schmidt, der eigentlich anders heißt.

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Verantwortliche Redakteurin für „Wohnen“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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