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14.01.2026
14:30 Uhr
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Künstliche Intelligenz sollte eigentlich die Forschung voranbringen. Doch sie erfindet Autoren, fälscht Studien und zerstört Vertrauen. Wie Wissenschaftler dennoch versuchen, die Technologie zu nutzen.

Liudmila Zavolokina hielt es zunächst für einen harmlosen Irrtum. Ihr Name prangte unter einer Studie mit dem Titel „Antecedents of Financial Innovation“. Ein Thema, das zu ihrer Forschung über digitale Innovationen an der Universität Lausanne passte. Doch sie wusste: Diese Arbeit hatte sie nie geschrieben. Im September stieß sie auf fünf weitere Studien, die ihren Namen trugen. Der vermeintliche Irrtum entpuppte sich als Muster – ein Muster der Täuschung.
PFAS im Trinkwasser könnten Früh- und Fehlgeburten verursachen. Wie die Chemikalien die Funktion der Plazenta beeinträchtigen, zeigen Zellkulturen.
Seit 2023 sterben weniger Menschen in den USA an einer Überdosis. Forscher haben die Ursache für diese Entwicklung nun gefunden: Sie liegt in China.
Auf der Wand hinter dem Maler zeichnet sich im Selbstporträt in Kenwood House ein Anfang ab, der in demselben Augenblick spurlos verschwindet, die unstabilste und gleichzeitig die stabilste Fläche: Über das Geistige in der Kunst Rembrandts.
Redakteur im Ressort „Wissenschaft“.
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