In Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens, blickt man mit großer Sorge auf die anhaltenden Kriegshandlungen im Nahen Osten. Denn Krieg ist schlecht fürs Geschäft. Der Kronprinz und de facto Herrscher Mohammed bin Salman aber braucht das Ölgeld, um seine Vision 2030 umzusetzen – den Umbau seines Königreichs in einen Technologie- und Tourismus-Hub. Saudi-Arabien versucht deshalb seit Kriegsbeginn vor allem, eine schnelle Deeskalation und Rückkehr an den Verhandlungstisch zu erreichen.
