Eigentlich soll mit dem Hebammenhilfevertrag die Versorgung bei Geburten verbessert und eine Eins-zu-Eins-Betreuung gefördert werden. Aber der Vertrag verändert vor allem die Arbeitsbedingungen für freiberufliche Hebammen in Kliniken. Sie befürchten einen deutlichen Anstieg an Bürokratie und massive Gehaltseinbußen von 30 bis 40 Prozent. Im kommenden Jahr könnte eine große Kündigungswelle folgen, in einem Berufszweig, der ohnehin schon oft unterbesetzt ist.
