FAZ 26.11.2025
10:24 Uhr

(+) Europäische Raumfahrt: Frau Huby will zum Mond


Hélène Huby ist Europas größte Hoffnung im Versuch, Menschen ins Weltall zu bringen. Das Projekt ist ein Wettlauf mit der Zeit. Jetzt steht ein entscheidender Termin an.

(+) Europäische Raumfahrt: Frau Huby will zum Mond

Es braucht ein bisschen Phantasie, um sich vorzustellen, wie die Kapsel eines Tages durchs dunkle Weltall sausen wird. Gerade steht sie in ei­ner Halle nahe München – oder vielmehr ihr Modell. Die weiße Oberfläche glänzt im Licht, wie ein großer, futuristischer Joghurtbecher steht sie da. Der Schriftzug „The Exploration Company“ ist am un­teren Rand des Modells angebracht. Die echte Kapsel wird, den Sockel mit den Solarpaneelen eingerechnet, gut sieben Meter hoch sein und damit deutlich größer als das Modell. Nyx wird sie heißen, wie die griechische Göttin der Nacht. Den Namen hat ihr Hélène Huby gegeben.

Deutschlands neues Raumfahrtfieber verschiebt die Kräfteverhältnisse in Europa – und weckt in Frankreich Argwohn. In der dortigen Industrie wächst die Sorge.

Saskia Bruysten ist Unternehmerin und Vertraute des Nobelpreisträgers Muhammad Yunus. Als Investorin verbindet sie Nachhaltigkeit mit Rendite.

Zum ersten Mal entwickelt der VW-Konzern Autos komplett in China. Hilft das der Aufholjagd in dem wichtigen Markt – und wie stark macht es der eigenen Zentrale Konkurrenz?

Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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