Als zu Beginn dieses Jahres die südlichen Kykladen-Inseln um Santorini und Amorgos im Ägäischen Meer von Tausenden Erdbeben erschüttert wurden, befürchteten Geowissenschaftler und griechische Katastrophenschützer das Schlimmste. Würde es in der Region zu einem neuen Starkbeben mit einem Tsunami kommen, ähnlich dem im Jahre 1956, als über 50 Menschen ums Leben kamen? Oder stand gar eine neue, gewaltige Vulkaneruption auf der Insel Santorini bevor wie um das Jahr 1620 vor Christus, deren Folgen wahrscheinlich die minoische Kultur auf Kreta zerstörten? Heute wissen wir: Es geschah nichts dergleichen. Die Erde kam im März wieder zur Ruhe.
