Ein „sehr wirtschaftsfreundliches Konzept“ habe die SPD vorgelegt: Mit diesen Worten fasste die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Wiebke Esdar am Dienstag vor der roten SPD-Wand im Bundestag die gerade von ihr vorgestellten Vorschläge für eine Reform der Erbschaftsteuer zusammen. Eine Million Euro „Lebensfreibetrag“ für jeden Bürger, dazu fünf Millionen Euro Freibetrag für Unternehmenserben und Stundungsmöglichkeiten über einen Zeitraum von 20 Jahren für die Steuerschuld, die oberhalb der Freibeträge anfällt – die allermeisten Erben in Deutschland, so versicherten Esdar und ihre Mitstreiter aus der Fraktion es während ihrer Präsentation immer wieder, würden durch eine solche Reform nicht belastet, sondern vielmehr entlastet.
