FAZ 13.01.2026
15:22 Uhr

(+) Erbschaftsteuer: Die SPD stellt die Vermögensfrage


Die SPD will die Erbschaftsteuer reformieren. Vor allem Firmenerben sollen mehr zahlen. Nicht nur Wirtschaftsverbände sehen die Pläne kritisch.

(+) Erbschaftsteuer: Die SPD stellt die Vermögensfrage

Ein „sehr wirtschaftsfreundliches Konzept“ habe die SPD vorgelegt: Mit diesen Worten fasste die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Wiebke Esdar am Dienstag vor der roten SPD-Wand im Bundestag die gerade von ihr vorgestellten Vorschläge für eine Reform der Erbschaftsteuer zusammen. Eine Million Euro „Lebensfreibetrag“ für jeden Bürger, dazu fünf Millionen Euro Freibetrag für Unternehmenserben und Stundungsmöglichkeiten über einen Zeitraum von 20 Jahren für die Steuerschuld, die oberhalb der Freibeträge anfällt – die allermeisten Erben in Deutschland, so versicherten Esdar und ihre Mitstreiter aus der Fraktion es während ihrer Präsentation immer wieder, würden durch eine solche Reform nicht belastet, sondern vielmehr entlastet.

Architekt Tobias Nöfer kritisiert Neubauten und überflüssige Vorschriften. Wie steht es um nachhaltige Stadtentwicklung und urbane Vielfalt?

Gesetzliche Ansprüche ohne das nötige wirtschaftliche Fundament sind letztlich wertlos und untergraben das Vertrauen in den Staat. Was zu tun ist.

Taiwans Chiphersteller plant eine Ausweitung seiner Investitionen in den USA. Das macht er offenbar nicht ganz freiwillig.

Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

Schlagworte: