Großwärmepumpen könnten Industrieprozesse und Heizungen unabhängiger machen von der Verbrennung der fossilen Rohstoffe Kohle, Erdöl und Gas. Denn diese Anlagen machen die Wärme aus Quellen nutzbar, die bisher weitgehend ungenutzt blieben – etwa Flüsse, Seen, Abwasserkanäle, Klär- oder Produktionsanlagen. Das Energiewirtschaftliche Institut der Universität zu Köln, EWI, prognostiziert, dass in den nächsten Jahren in Deutschland eine ganze Reihe von Großwärmepumpen errichtet werden: Die kumulierte installierte Leistung von aktuell insgesamt 700 Megawatt könnte sich bis zum Jahr 2030 versechsfachen. Die Leistung der geplanten Anlagen nimmt zu: Beträgt sie bei aktuellen Projekten im Schnitt fünf Megawatt pro Anlage, wird sie bis zum Ende des Jahrzehnts auf durchschnittlich 33 Megawatt steigen.
