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20.11.2025
08:43 Uhr
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Vor 50 Jahren starb der Diktator Francisco Franco, Juan Carlos wurde König. Doch Spanien tut sich bis heute schwer mit dieser Vergangenheit.

Der Verkehr tost um den Triumphbogen. Gut 50 Meter hoch und gekrönt von einer Quadriga erhebt dieser sich am nördlichen Stadteingang von Madrid an der Avenida de Memoria, der mehrspurigen „Straße der Erinnerung“. Nur der Stadtplan am nahen Metro-Eingang verrät, worum es sich bei dem zerbröckelnden Monument handelt: „Arco de la Victoria“ steht ohne weitere Erläuterungen dort, als sei es eine Sehenswürdigkeit, wie der Cibeles-Brunnen oder das Bernabeu-Stadion.
Spaniens früherer König Juan Carlos möchte in seinem Exil in Abu Dhabi nicht in Vergessenheit geraten. Mit seinen gerade erschienenen Memoiren versucht er, sein historisches Erbe zu retten.
Auf der Weltklimakonferenz will Brasilien zeigen, wie ein Ende für Kohle, Öl und Gas aussehen könnte. Präsident Lulas Fahrplan hat viele Unterstützer – aber längst nicht genug. Der Blick geht auch nach China.
Um Deutschland verteidigen zu können, soll die Bundeswehr auf 270.000 aktive Soldaten anwachsen. Aber erst im Jahr 2035 soll sie dieses Ziel erreichen, wie die Pläne von Schwarz-Rot zeigen.
Politischer Korrespondent für die Iberische Halbinsel und den Maghreb mit Sitz in Madrid.
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