FAZ 27.01.2026
14:45 Uhr

(+) Eltern am Handy: Ja, ich bin eine Smartphone-Mutter. Wie soll es denn anders gehen?


Eltern, die ständig das Smartphone in der Hand haben, schaden der Entwicklung ihrer Kinder, heißt es. Unsere Autorin entgegnet: Ohne das Gerät lässt sich ein Leben mit Familie und Job heute nicht vereinbaren.

(+) Eltern am Handy: Ja, ich bin eine Smartphone-Mutter. Wie soll es denn anders gehen?

In den letzten Wochen meiner Schwangerschaft mit dem ersten Kind schauten mein Mann und ich uns einige Kitas an, von denen wir dachten, dass sie irgendwann infrage kommen könnten. Wenn ich an die Exkursionen in diese mir damals fremde Welt zurückdenke, fallen mir Jahre später noch die Kleinkinder ein, die in einem Innenhof Herbstlaub hochwarfen und vor Freude glucksten, während die Blätter sanft zu Boden segelten. Aus einer anderen Kita ist mir der Blick einer Leiterin in Erinnerung geblieben, der angesichts der angespannten Platzsituation signalisierte – keine Chance. In einer dritten Einrichtung hing ein Schild im Flur: „Mama, Papa, bitte schaut nach dem Abholen nicht gleich wieder auf Eure Handys. Ich habe Euch sooo viel von meinem Tag zu erzählen.“ Um Himmels Willen, sagten wir uns. Niemals dürfen wir solche Eltern werden!

Vor allem Mütter leiden unter der Last der Care-Arbeit. Wie können sich Paare die Aufgaben gerechter aufteilen? Muss man über Geld reden? Und wo sollte man mit dem Partner großzügig sein? Eine Expertin gibt Tipps.

Ein F.A.Z.-Leser zeigt das Deutschlandticket auf Papier vor. Deshalb galt der Smartphoneverweigerer als Schwarzfahrer. Nun hat er vor Gericht gewonnen. Das Urteil hat Signalwirkung.

Sparkassenpräsidentin Liane Buchholz über hohe Kontogebühren, den Ärger mit dem digitalen Euro. Und den Wettstreit mit Trade Republic & Co.

Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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