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03.03.2026
11:21 Uhr
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Im Internet liest man viel über Erziehung auf Augenhöhe. Doch um ein Kind lebensfähig zu machen, müssen Eltern manchmal das letzte Wort haben. Nicht um es zu brechen, sondern um es zu versorgen.

Jona geht vor seiner selbst gebauten Rampe in die Hocke. Ein kleines Feuerwehrauto in der linken Hand, einen Duplostein in der rechten. Sein Gesicht verzieht sich, und ich rieche es schon. „Wir müssen die Windel wechseln“, sage ich zu ihm. „Nein“, antwortet der Zweijährige und stellt das Feuerwehrauto auf die Rampe. Ich setze mich neben ihn.
Die Hatz auf Rainer W., der auf Youtube als „Drachenlord“ Videos produzierte, hat im deutschsprachigen Netz unselige Tradition. Die Trolle können nicht von ihm lassen, das zeigt sich auch jetzt im Irankrieg wieder.
Bei „Hart aber fair“ wird die Hoffnung auf einen raschen Sturz des Mullah-Regimes in Iran nach dem Tod des verhassten Ajatollahs von einem Diskutanten besonders infrage gestellt.
Ihr Großvater war bei der SS, mehr ist nicht herauszufinden: In ihrem neuen Buch „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ konzentriert sich Judith Hermann deshalb darauf, zu erzählen, was es heißt, mit einer dunklen Ahnung zu leben