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25.11.2025
11:09 Uhr
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Damit es mit der Elektromobilität vorangeht, müssen die Europäische Union und ihre Mitglieder handeln. Erst wenn das Ladenetz dicht genug ist, kann wieder über Grenzwerte oder das Verbrenner-Aus diskutiert werden.

Für die flächendeckende Einführung von Elektroautos fehlt in der Hälfte Europas die entscheidende Voraussetzung: die nötigen Ladesäulen. Ost-und Südeuropa, mit der Hälfte der EU-Bevölkerung, verfügen daher gerade einmal über 20 Prozent von Europas Ladesäulen, nur über 16 Prozent der wirklich schnellen Lader mit mehr als 150 Kilowatt Leistung, die für Langstreckenreisende und Urlauber von Bedeutung sind. Die Daten vom August dieses Jahres weisen für ganz Kroatien 241 dieser schnellen Ladesäulen aus, für ein Land, das mehr als zweimal so groß ist wie das Bundesland Hessen. Mancher deutsche Landkreis kann da mithalten.
In Nord- und Mitteleuropa finden sich 80 Prozent der schnellen Ladesäulen. Der Osten und Süden der EU bleibt unterversorgt. Das hat Folgen für die dortigen Automärkte.
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Redakteur in der Wirtschaft.
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