FAZ 20.01.2026
18:29 Uhr

(+) Einspruch exklusiv: Warum Universitäten nicht für KI zahlen sollten


Im Goldrausch um generative Künstliche Intelligenz im Hochschulbereich ist etwas grundlegend verrutscht: Das Geld fließt in die falsche Richtung.

(+) Einspruch exklusiv: Warum Universitäten nicht für KI zahlen sollten

Von der WHU – Otto Beisheim School of Management und der Universität Hamburg über die Universität Oxford bis zur Ivy League in den USA schließen Universitäten campusweite Verträge mit den großen KI-Anbietern. Beschäftigte und Studenten erhalten „kostenlosen“ Zugang zu abgesicherten, abgeschotteten Versionen von Tools wie ChatGPT oder Copilot, verknüpft mit Hochschul-Log-ins und Richtlinien zur Nutzung.

Seit dem Aufkommen der generativen KI sind die Stellenausschreibungen in Deutschland um rund ein Drittel gesunken. In einigen Branchen lässt sich die KI eindeutig als Ursache identifizieren. Vor allem bei den Einsteigern.

Weil KI die Einstiegshürde in vielen Jobs senkt, wächst der Bewerberkreis im Durchschnitt um zehn Prozent. Damit sinken auch die Löhne. Es sei denn, man gehört zu den Topexperten seines Metiers. Dann erhöht KI das Gehalt.

Seit dem 1. Januar führen Gustav Söderström und Alex Norström die Geschäfte von Spotify. Wie ticken die beiden engen Vertrauten von Daniel Ek, welche Baustellen warten auf sie – und was wird eigentlich aus Ek?

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