FAZ 08.01.2026
17:44 Uhr

(+) Einspruch Exklusiv: Warum eine Klarnamenpflicht keine gute Idee ist


Der raue Umgangston in den sozialen Netzwerken ist beklagenswert. Die Anonymität im Internet deswegen aufzuheben, schießt aber über das Ziel hinaus.

(+) Einspruch Exklusiv: Warum eine Klarnamenpflicht keine gute Idee ist

Die Forderung nach einer Klarnamenpflicht im Internet ist nicht neu. Neu ist allerdings, mit welcher Selbstverständlichkeit sie inzwischen auch von prominenten Verfassungsjuristen erhoben wird. Unlängst sprach sich Andreas Voßkuhle, ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts, öffentlichkeitswirksam für eine derartige Regelung aus. Er erhielt rasch Unterstützung aus den Reihen der zuständigen Landesminister aus Bayern und Berlin.

Eine Wahlstation im Ausland im juristischen Referendariat bedeutet mehr als nur einen Ortswechsel: Sie erweitert juristisches Fachwissen, stärkt interkulturelle Kompetenz, eröffnet internationale Netzwerke und kann zum entscheidenden Karrierevorteil werden.

Personelle Veränderungen im Unternehmen führen im Alltag oft zu kurzen Mitteilungen an das Team – dabei drohen erhebliche datenschutzrechtliche Stolpersteine. Wer nicht aufpasst, riskiert schnell mehr als ein Bußgeld.

Anonyme Profile, Bots und Fake-Identitäten untergraben das Vertrauen der Menschen. Wer sich öffentlich äußert, muss auch erkennbar Verantwortung tragen – sonst wird Freiheit zum Einfallstor der Unfreiheit.

Schlagworte: