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30.01.2026
10:55 Uhr
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Donald Trump stellt die Prinzipien des Multilateralismus infrage. Doch die Grundprinzipien des Völkerrechts sind nicht verhandelbar. Wir dürfen nicht schweigen.

In der Nacht vom 3. Januar haben die Vereinigten Staaten der Völkerrechtsordnung, die sie seit 1945 maßgeblich selbst mitgestalten, einen weiteren Tiefschlag versetzt. Die Militäroperation in Venezuela war eine Neuauflage der „Big Stick Policy“ der USA in ihrem lateinamerikanischen Revier à la Donald Trump. Die bewusste Missachtung der Souveränität, die direkte Einmischung in innere Angelegenheiten und die Anwendung militärischer Gewalt gegen das Land waren offensichtliche und eklatante Verstöße gegen die Grundprinzipien der Charta der Vereinten Nationen.
Grönlands Wirtschaftsministerin Nathanielsen widerspricht Donald Trump. Sie sagt, unter welchen Bedingungen amerikanische Investoren willkommen sind. Und über das Angebot, für 100.000 Dollar Amerikanerin zu werden, kann sie nur lachen.
Die Amerikaner haben schon im Kalten Krieg große Pläne für Grönland verfolgt. Die Hinterlassenschaften eines Atomkraftwerks unter dem Eis zeugen davon.
Die Notenbankchefs von Deutschland und Österreich, Joachim Nagel und Martin Kocher, sprechen über Donald Trump, die Unabhängigkeit der Fed – und die Zukunft der deutschen Goldreserven in den USA.
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