FAZ 22.01.2026
16:44 Uhr

(+) Einspruch Exklusiv: Justizbedienstete müssen besser geschützt werden


Justizbedienstete erleben in ihrem Arbeitsalltag immer häufiger Beleidigungen, Bedrohungen oder körperliche Gewalt. Diese Übergriffe richten sich nicht nur gegen sie persönlich, sondern immer auch gegen den Rechtsstaat. Es ist an der Zeit, entschlossen gegenzusteuern.

(+) Einspruch Exklusiv: Justizbedienstete müssen besser geschützt werden

Ende vergangenen Jahres kam im saarländischen Bexbach ein 58 Jahre alter Gerichtsvollzieher während seines Dienstes gewaltsam ums Leben. Nach Angaben der Ermittler stach ein 42 Jahre alter Schuldner bei einer Zwangsräumung mit einem Jagdmesser mehrfach auf dessen Kopf und Oberkörper ein. Der Justizbedienstete erlag noch am Tatort seinen schweren Verletzungen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Der Fall löste über das Saarland hinaus Betroffenheit, Entsetzen und Fassungslosigkeit aus.

Im Goldrausch um generative Künstliche Intelligenz im Hochschulbereich ist etwas grundlegend verrutscht: Das Geld fließt in die falsche Richtung.

Wenn Compliance zum Gegenstand von Gerichtsverfahren wird, reichen gutgemeinte Vorsorgemaßnahmen nicht mehr aus. Der Wandel fordert von Unternehmen belastbare Strukturen und strategische Streitkompetenz, um Reputation und Zukunftsfähigkeit zu sichern.

Der Zwang, alles sofort zu erledigen, gilt oft als Zeichen von Leistungsbereitschaft. Tatsächlich kann Präkrastination jedoch Stress, ineffizientes Arbeiten und gesundheitliche Belastungen verursachen.

Schlagworte: