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20.11.2025
07:29 Uhr
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Vor zwei Wochen zündete sich der iranische Student Ahmad Baldi aus Verzweiflung über eine behördliche Maßnahme selbst an, wenige Tage später starb er. Sein Fall erinnert an wirkungsmächtige ähnliche Vorfälle.

Im August 1968 besetzte die sowjetische Armee die Tschechoslowakei und setzte damit den Schlusspunkt hinter die Freiheitsbestrebungen der Regierung Dubček in Prag. Das bewegte dort einige Studenten zu dem Schwur, sich aus Protest gegen den Einmarsch zu verbrennen, und das nacheinander. Jan Palach, zwanzigjährig, machte den Anfang. Am 16. Januar 1969 setzte er sich auf dem Prager Wenzelsplatz in Brand und erlag drei Tage später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Der Trauerzug, der größte, den Prags Straßen je gesehen hatten, wurde zu einem eindrucksvollen Protestmarsch gegen die Besatzung.
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