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17.08.2026
07:36 Uhr
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Sachsen-Anhalts AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund setzt im Wahlkampf auf gute Laune und strategische Atmosphären. Das verfängt. In Wahrheit geht es um Wählertäuschung mit Ansage.

Es ist der Sommer, in dem die Geschichten auserzählt wirken, durchgesungen wie schale Hymnen. Als fiele niemandem mehr etwas ein. Als hätte es von diesem vermaledeiten Ost-West-Ding einige Runden zu viel gegeben. Als säße in den Polittalks von Illner, Maischberger oder Lanz immer eine Person mit in der Runde, die zwar nie zu Wort kommt, aber gerne gesagt hätte: „Bitte nicht, lasst gut sein.“ Es ist der Sommer, in dem das Land mau, unvorbereitet, ideenlos wirkt gegen den ungebrochenen AfD-Trend. Trotz der Appelle und Gewissheiten.
Thomas Kowalski war lange ein Freund der CDU und hält bis heute große Stücke auf Angela Merkel. Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt könnte er der AfD seine Stimme geben. Was bewegt den Unternehmer?
Im Oktober wird das Jugendwort des Jahres gekürt. Unser Autor ist die Auswahlliste mit einem Experten durchgegangen – mit seinem dreizehnjährigen Sohn. Der kritisiert die zehn Vorschläge und macht einen eigenen.
Institutionell trennt Deutschland NS-Verbrechen und SED-Diktatur strikt. Ein Fehler, denn vergleichen heißt nicht gleichsetzen. Wer Regime nebeneinander analysiert, erkennt die Gefahren für unsere heutige Demokratie.
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