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17.02.2026
09:42 Uhr
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Protest bei Kinopremiere von Dokumentarfilm

Leni möchte eigentlich nur nach Hause. Dort kann sie mit ihren kleinen Brüdern herumtoben, ihrem Vater unter die Arme greifen, ein bisschen mehr sie selbst sein. Doch die Zwölfjährige lebt in einer betreuten Wohngruppe, statt ihrer Eltern bringen Erzieherinnen sie jeden Abend ins Bett. Wieso Leni dort ist, bleibt für den Zuschauer unklar. Sie sei aber definitiv nicht dafür verantwortlich, versichert ihr eine Betreuerin, verweist auf Umstände, die niemand gewollt habe. „Ich bin ein tolles Mädchen“, soll Leni wiederholen. So lange, bis ihre Skepsis verfliegt.
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