FAZ 08.12.2025
11:40 Uhr

(+) Differenzfeminismus: In Büchern von Männern sind Frauen oft nur Transvestiten oder Hirngespinste


Alice Ceresa war in den Sechzigern in der italienischen Avantgarde keine Unbekannte. Heute wird sie hierzulande wiederentdeckt. Was lässt sich von einer Feministin lernen, die auch den Feminismus dekonstruierte?

(+) Differenzfeminismus: In Büchern von Männern sind Frauen oft nur Transvestiten oder Hirngespinste

Viele gängige Wörterbücher decken Begriffe von A bis Z ab. Nicht so Alice Ceresas „Kleines Wörterbuch der weiblichen Ungleichheit“. Zwar beginnt auch darin alles erwartungsgemäß mit A (wie „Abtreibung“), doch endet das Ganze nach insgesamt 47 Einträgen bereits beim Buchstaben W (wie „Weiblichkeit“). Das hängt nur teilweise damit zusammen, dass hier die deutsche Fassung des 2020 auf Italienisch erschienenen „Piccolo dizionario dell’inugualianza femminile“ vorliegt, bei der die Begriffe unweigerlich in eine neue alphabetische Ordnung gebracht wurden – „ragione“ wurde zu „Vernunft“, „bellezza“ zu „Schönheit“. Entscheidend ist vielmehr, dass es sich um ein Fragment gebliebenes Werk aus dem Nachlass einer Autorin handelt, die mit herkömmlichen Vollständigkeitsansprüchen und Ordnungskategorien ohnehin nicht sonderlich viel anfangen konnte.

Gefühlswelten eines Menschen, wenn es auf das Ende zugeht: In ihrem Roman „Die späten Tage“ beschreibt Natascha Wodin, die an diesem Montag achtzig wird, auch das Glück später Liebe.

Ein besserer Redner als seine beiden Vorgänger ist Friedrich Merz allemal. Aber wie gut ist er wirklich? Zur Rhetorik des Bundeskanzlers.

Jeder dritte Deutsche greift regelmäßig zu Nahrungsergänzungsmitteln. Oft ohne nennenswerten Effekt. Einige Supplemente können jedoch einen echten Nutzen bringen – solange man ein paar Punkte beachtet.

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