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19.01.2026
14:07 Uhr
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In wohlhabenden Ländern steigt die Nutzung von KI fast doppelt so schnell wie im Globalen Süden. Währenddessen erobert das chinesische Modell Deepseek Afrika und Russland.

Im zweiten Halbjahr 2025 ist die Nutzung generativer KI weltweit weiter gestiegen. Das Microsoft AI Economy Institute beziffert den Anteil der Menschen im erwerbsfähigen Alter, die im jeweiligen Zeitraum generative KI eingesetzt haben, auf 16,3 Prozent. Allerdings auf unterschiedlichem Niveau und unterschiedlichem Tempo: Der Anteil der KI-Nutzer auf der Nordhalbkugel steigt von 22,9 Prozent auf 24,7 Prozent, ein Plus von 1,8 Prozentpunkten. Im Süden wächst der Anteil von 13,1 Prozent auf 14,1 Prozent. Die Differenz vergrößert sich damit weiter.
Viele Berufseinsteiger merken, dass ihr „Buchwissen“ von der Universität nicht mehr reicht, um trotz guter Noten auch gute Jobs zu bekommen. KI-Kenntnisse werden auf dem neuen Arbeitsmarkt zum Standard.
Microsoft hat 200.000 Copilot-Dialoge ausgewertet, um herauszufinden, in welchen Berufen KI wirklich schon hilft. Ganz oben in der Rangliste: Journalisten, Vertriebler, IT und Führungskräfte, Professoren und Berater.
Jari Stehn ist der Europa-Chefvolkswirt der Investmentbank Goldman Sachs. Im Interview spricht er über eine bemerkenswerte Prognose, die Folgen der Politik Donald Trumps für die Weltwirtschaft – und verrät, welche Aktien im Dax er besser meiden würde.
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