FAZ 07.03.2026
15:52 Uhr

(+) Die neue Formel 1: Gehirn schlägt Gasfuß


Nicht der Schnellste, sondern der Schlauste könnte in dieser Saison Weltmeister in der Formel 1 werden. Die Regeländerungen kratzen an der DNA der Rennserie.

(+) Die neue Formel 1: Gehirn schlägt Gasfuß

Die Drahtzieher der Formel 1 geben sich betont gelassen. In Wirklichkeit aber sind sie wenige Tage vor dem Saisonstart in Melbourne (Sonntag, 5 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Formel 1 und bei Sky) hochgradig nervös. Diesmal geht es nicht nur um die bange Frage, ob eines der Teams mit einem großen Wettbewerbsvorteil in die Saison startet und damit zum Spannungskiller für die Milliarden-Show werden könnte. Es steht mehr auf dem Spiel. Es besteht die Sorge, dass sich die Serie durch die neuen Technikregeln beim ersten Grand Prix des Jahres bis auf die Knochen blamiert. War das Ziel einer nachhaltigen Rennserie auf höchstem Niveau vielleicht doch ein bisschen zu ambitioniert? Wird es noch Autorennen geben, wie wir sie kennen? Bei denen der Schnellste gewinnt und nicht derjenige, der schlau Energie spart?

Wie gut ist Audi? Was wirft die Konkurrenz Mercedes vor? Und startet Aston Martin überhaupt im Rennen? Die größte Regelreform der Formel 1 wirft gerade zum Saisonstart noch viele Fragen auf. Hier ein paar Antworten.

Die Formel 1 geht in der neuen Saison mit nachhaltigem Sprit und Hybridantrieben an den Start. Als Versuchslabor für den Einsatz in Straßenfahrzeugen dienen aber andere Rennserien.

Verbrennungsmotoren zu bauen lohnt nicht mehr? Wo sich Europas Autohersteller zurückziehen, wächst mit Horse Powertrain ein stiller Riese heran. Das Unternehmen beliefert die Billigmarke Dacia genauso wie Mercedes-Benz und Volvo.

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