FAZ 09.02.2026
09:12 Uhr

(+) Die Karrierefrage: Soll ich mich auf einen Übergangsjob einlassen?


Ob Berufseinstieg oder nach einer Kündigung: Wenn die Stellensuche sich zieht, kann ein Übergangsjob Struktur und ein festes Einkommen bringen. Worauf es ankommt, um nicht hängen zu bleiben.

(+) Die Karrierefrage: Soll ich mich auf einen Übergangsjob einlassen?

Als die Dame aus der HR-Abteilung in ihr Büro kam, war Julia Hofmann eigentlich schon klar, was passieren würde. Sie war nur eine von vielen, denen das Unternehmen in dieser Zeit betriebsbedingt kündigte. Nach Feierabend, allein im Auto, kamen ihr die Tränen. Ihr erster Job, sieben Jahre lang hatte sie in der Kommunikation des Industrieunternehmens gearbeitet. „Mein absoluter Traumjob war das nicht, aber ohne Anschlussstelle fällt man schon erst mal ins Leere“, erzählt die Siebenunddreißigjährige, die eigentlich anders heißt. Das ist jetzt zwei Monate her. Am liebsten würde Hoffmann weiterhin in der Unternehmenskommunikation arbeiten, dafür aber in der Kulturbranche. Dort Fuß zu fassen, sei aktuell allerdings schwierig. Nach ein paar Wochen erfolgloser Arbeitssuche wurde ihr klar: Sie möchte einen Übergangsjob, wieder Struktur im Alltag, neben der Suche etwas verdienen, mit Menschen arbeiten.

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