FAZ 07.12.2025
23:31 Uhr

(+) Die Karrierefrage: Soll ich meine Führungsrolle aufgeben?


Mehr Gehalt, mehr Verantwortung – und trotzdem unzufrieden: Wer nach einer Beförderung freiwillig in die zweite Reihe zurücktreten will, stößt oft auf Unverständnis. Dabei muss ein Rückschritt kein Scheitern sein.

(+) Die Karrierefrage: Soll ich meine Führungsrolle aufgeben?

Mit Anfang 30 hatte Swantje Allmers es geschafft. Als Head of Corporate Planning bei Tui Cruises gehörte sie zum Führungskreis, ihrem beruflichen Aufstieg schien nichts mehr im Wege zu stehen. „Mein Ziel war es damals, so schnell wie möglich mehr Verantwortung und ein höheres Gehalt zu bekommen“, erinnert sie sich heute, mehr als zehn Jahre später. Doch die Realität ihrer Beförderung war weniger glänzend als erwartet. „Die erhoffte lebensverändernde Wirkung der Führungsposition blieb aus“, sagt sie. „Im Wesentlichen handelte es sich um die gleichen Aufgaben wie zuvor, nur mit mehr Druck, mehr Meetings und mehr Überstunden.“

Viele Führungskräfte setzen auf Künstliche Intelligenz, um ihre Kommunikation mit dem Team zu verbessern und schwierige Gespräche zu proben. Das birgt allerdings auch Risiken.

Immer mehr junge Leute fangen eine Ausbildung zur Bestattungsfachkraft an. Azubi Lena Wolf erzählt, was sie antreibt und wie viel sie verdient.

Neuen Mitarbeitern einen guten Start zu ermöglichen, dem widmen Unternehmen viel Zeit und Aufwand. Wenn jemand kündigt, sieht es hingegen oft anders aus. Das können Arbeitgeber sich nicht mehr leisten.

Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Jugend schreibt“.

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