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01.12.2025
18:37 Uhr
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Europa wird immer stärker vom Kampf zwischen Amerika und China beeinflusst und von einem aggressiven Russland provoziert. Deutschland muss seine Kraft als Führungsmacht zeigen.

Acht Tage nach seiner Wahl zum Bundeskanzler erklärte Friedrich Merz vor dem Bundestag, was er mit Deutschland vorhabe. Schnell wurde dem Zuhörer klar, welchen Schwerpunkt der neue Regierungschef gewählt und welchen er nicht gewählt hatte: nicht die Wirtschaftspolitik, die ihm als Leib- und Magenthema spätestens seit seinem zwischenzeitlichen Ausscheiden aus der aktiven Politik im Jahr 2009 zugeschrieben wurde. Nicht die Innenpolitik, obwohl doch die Versprechen des Unionskanzlerkandidaten gerade zur Migrationspolitik im Wahlkampf so vollmundig gewesen waren.
Die Europäer haben hart daran gearbeitet, den amerikanischen „Friedensplan“ zu entschärfen. Aber wie lange wird ihr Erfolg halten?
In ihrer zweiten Amtszeit an der Spitze der EU-Kommission wird Ursula von der Leyen von allen Seiten angefochten. Allerdings ist es nicht ihre Art, vor Konflikten davonzulaufen.
Vor der nächsten Verhandlungsrunde in Moskau berät sich der ukrainische Präsident in Paris. Die USA zeigen sich bereit, Sicherheitsgarantien auszuarbeiten.
Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.
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