Als Dennis Schröder sich in der Basketballarena in Tampere, Finnland, für das erste Spiel der Europameisterschaft aufstellt, sitzt an der Seitenlinie ein Mann, der 45 Millionen US-Dollar auf ihn gesetzt hat. Der Mann ist in Indien geboren, wo sein Onkel einer der Anführer der kommunistischen Partei war, dann aber als Student in die USA gegangen und Kapitalist geworden. Er hat Techunternehmen gegründet, mit diesen Techunternehmen Millionen gemacht und mit diesen Millionen einen Basketballklub gekauft. Das war 2013. Seitdem haben die Sacramento Kings, die in den frühen 2000er-Jahren eine der aufregendsten Mannschaften der nordamerikanischen NBA hatten, Sommer für Sommer investiert und damit auch etwas riskiert, aber nur ein einziges Mal die Play-offs erreicht. Warum? Weil sie, seit der Mann das Sagen hat, das Geld immer wieder auf die falschen Spieler gesetzt haben.
