|
22.11.2025
18:22 Uhr
|
Die Bundeswehr bekommt Geld in großen Mengen, aber viele Dinge liegen dennoch im Argen. Was kann, was soll Boris Pistorius da ändern?

Seit mehr als zehn Jahren pumpt die Bundesregierung Milliardensummen in die Bundeswehr und organisiert die Verteidigung um. Das Ziel ist es, eine friedliche Kleinarmee in eine abschreckende Streitmacht zu verwandeln. Sie soll mit den Verbündeten gegen eine russische Armee von 1,5 Millionen Soldaten bestehen, ja gewinnen können. Noch ist das Ziel erreichbar. Aber dafür muss sich vieles ändern. Viel mehr als Kanzleramt, Parlament und Verteidigungsminister Boris Pistorius derzeit wagen.
Um Deutschland verteidigen zu können, soll die Bundeswehr auf 270.000 aktive Soldaten anwachsen. Aber erst im Jahr 2035 soll sie dieses Ziel erreichen, wie die Pläne von Schwarz-Rot zeigen.
Mehr Geld, eine verpflichtende Musterung und die Möglichkeit, im zweiten Schritt die Wehrpflicht zu aktivieren: Was im beschlossenen Entwurf der Wehrdienstreform steht.
Christian Freuding ist der oberste Soldat des deutschen Heeres. Im Gespräch sagt der Inspekteur: Deutschland kann durch Hingabe und Innovationen kriegstüchtig werden.
Politischer Korrespondent in Berlin
Schlagworte: