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23.11.2025
17:55 Uhr
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Kein Privileg der Älteren: Der Stuttgarter „Tatort: Überlebe wenigstens bis morgen“ möchte über Einsamkeit aufklären und gibt sich dabei leider zu viel Mühe.

Snobs, die über ein Genre-Produkt stolpern, das ihnen zusagt, sind häufig mit einem dubiosen Lob zur Stelle. Dieser Krimi, heißt es dann etwa, sei im Grunde überhaupt kein Krimi, sondern eine Milieustudie. Genre scheint besonders wertvoll zu sein, wenn es nicht mehr Genre ist. Hier kommt der Stuttgarter „Tatort: Überlebe wenigstens bis morgen“ ins Spiel. Wie fast alle Filme der Reihe aus den vergangenen Jahren ist er ein Grenzgänger zwischen Fernsehunterhaltung und pädagogischer Ambition. Und damit mehr als ein bloßer Krimi. Aber ist das auch gut?
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Redakteur im Feuilleton und stellvertretender Leiter Feuilleton Online.
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