FAZ 20.02.2026
08:51 Uhr

(+) China bei Winterspielen: Mit Milliarden zu Gold bei Olympia?


Nach den erfolgreichen Olympischen Spielen von Peking 2022 wollte China sich als Wintersportnation etablieren. Nun ist die Medaillenausbeute dürftig, der Erfolgsdruck auf Athleten aber hoch.

(+) China bei Winterspielen: Mit Milliarden zu Gold bei Olympia?

Tagelang, ganze zwölf an der Zahl, wurde das Paket weitergereicht. Das Paket mit der Last, endlich das erste Gold für die 2022 noch so erfolgreiche Volksrepublik China zu gewinnen. So lange verzögerte sich die Lieferung des wichtigsten Edelmetalls, dass Internetnutzer schon spotteten, sie werde erst 2028 in Los Angeles ankommen.

Wer bei Olympia den vierten Platz erreicht, gilt als erster Verlierer. Dabei sind viele kaum schlechter als die vor ihnen – und besser als die meisten anderen. Zeit für eine Ode an die Vierten.

Eiskunstläufer Nikita Volodin ist nur ein Beispiel: Russlands Sportminister droht Sportlern, die für ein anderes Land antreten – und womöglich olympische Medaillen gewinnen. Die Einschüchterung wirkt.

Die französischen Biathletinnen dominieren bisher die Wettkämpfe. Doch Julia Simons Kreditkartenmissbrauch belastet das Team. Das Opfer ihres Betrugs ist völlig von der Rolle.

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