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23.11.2025
13:45 Uhr
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Nach der Klausurtagung des CSU-Vorstands legt Söder dar, wie die Abgrenzung zur AfD gelingen soll. Im Blick hat er die Kommunalwahlen im März.

Als die Klausur des CSU-Vorstands in München am Samstag zu Ende war, sagte der Parteivorsitzende Markus Söder in der Pressekonferenz, es gelte, einen „klaren Kopf“ zu bewahren. „Den ganzen Tag nur über AfD zu reden, macht den Kopf wirr.“ Umfrageinstitute sahen die Partei in Bayern bei Befragungen im September bei 19 Prozent – das ist noch bedeutend weniger als etwa in Sachsen-Anhalt, von wo aus Nochministerpräsident Reiner Haseloff als Gast nach München gekommen war. Allerdings finden am 8. März in Bayern Kommunalwahlen statt. Sie dürften die AfD massiv stärken und die Brandmauer-Frage mit neuer Vehemenz stellen, etwa bei der Wahl der Zweiten Bürgermeister.
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Politischer Korrespondent in München.
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