FAZ 07.01.2026
06:50 Uhr

(+) CES 2026: KI löst eine Speicherkrise aus, die den Preis für Laptops und Smartphones hochtreibt


Die drei größten Hersteller für Arbeitsspeicher richten ihre Fabriken auf die Bedürfnisse der Künstlichen Intelligenz aus. Für Verbraucher bedeutet das: Knappheit und höhere Preise.

(+) CES 2026: KI löst eine Speicherkrise aus, die den Preis für Laptops und Smartphones hochtreibt

In den Besprechungsräumen des Venetian-Hotels, abseits der grellen Messestände der CES, treffen sich Anfang Januar Einkäufer großer Elektronikhersteller mit Vertretern der Speicherchip-Industrie. Die Atmosphäre ist angespannt. Dell-Manager berichten von Lieferengpässen, die sie seit Jahrzehnten nicht erlebt haben. Lenovo-Vertreter rechnen vor, wie stark ihre Gewinnmargen schrumpfen. Und mittendrin sitzen die Abgesandten von Samsung, SK Hynix und Micron – jenen drei Unternehmen, die zusammen mehr als neunzig Prozent des weltweiten DRAM-Marktes kontrollieren – und erklären mit bedauerndem Tonfall, dass sie beim besten Willen nicht mehr liefern könnten.

Eine neue Studie zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Generationen bei der Nutzung von KI im Job – aber auch, dass mit gezielter Schulung alle Altersgruppen ähnlich stark profitieren können. Entscheidend ist der Wille, nicht das Alter.

Auf der weltgrößten Technikmesse besetzen chinesische Konzerne die prominentesten Flächen – buchstäblich. Europa bleibt vor allem im Gründerbereich präsent. Die CES 2026 zeigt, wie sich die Gewichte in der Branche verschieben.

Den Bilder-KIs wurde oft eine mindere Ästhetik nachgesagt. Das hat sich geändert. Wir vergleichen Freepik, Firefly, Canva und Co. – inklusive Preise und Fallstricke.

Kurse und Finanzdaten zum Artikel:

Schlagworte: