FAZ 07.01.2026
17:01 Uhr

(+) CES 2026: Das Start-up, das Volkswagen und Honda KI-Software liefert


Helm.ai aus dem Silicon Valley will Autoherstellern helfen, Teslas Vorsprung in der Fahrassistenz einzuholen. Auf der CES bestätigt Gründer Vladislav Voroninski erstmals eine Zusammenarbeit mit Volkswagen.

(+) CES 2026: Das Start-up, das Volkswagen und Honda KI-Software liefert

Vladislav Voroninski sitzt am Rand des Messetrubels in einem Konferenzraum in Las Vegas. Draußen drängen sich Produktpremieren, drinnen geht es um eine Technologie, die sich nicht auf einer Bühne beweisen muss, sondern auf der Straße: Fahrassistenz und autonomes Fahren. Voroninski spricht leise, wägt seine Sätze ab. Er ist Mathematiker, 40 Jahre alt, aufgewachsen im sibirischen Nowosibirsk. Im Alter von zehn Jahren kam er mit seinen Eltern in die Vereinigten Staaten. Aus dem Einwandererkind wurde ein Gründer, der heute mit den großen Autoherstellern über Software verhandelt.

Mit dem Mercedes CLA läutet Nvidia das Zeitalter des autonomen Fahrens ein. Mit der offenen KI-Plattform „Alpamayo“ will das Unternehmen offenbar zum „Android der autonomen Mobilität“ werden.

Rund ein Viertel aller neu verkauften Autos weltweit war 2025 elektrisch. Der globale Markt für Elektroautos erlebt einen Boom, vor allem in China. Erstmals hat der chinesische Hersteller BYD mehr Elektroautos verkauft als Tesla.

Auf der weltgrößten Technikmesse besetzen chinesische Konzerne die prominentesten Flächen – buchstäblich. Europa bleibt vor allem im Gründerbereich präsent. Die CES 2026 zeigt, wie sich die Gewichte in der Branche verschieben.

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