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19.01.2026
06:37 Uhr
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Seit neun Jahren soll sexualisiertes Fehlverhalten in der Bundeswehr untersucht werden. Außer „Projektskizzen“ liegt immer noch nichts vor. Wieso dauert das so lange?

Frauen werden in der Bundeswehr immer wieder Opfer von sexualisiertem Fehlverhalten. Die Zahl der Fälle steigt. Selten finden sie ein so großes Echo wie die Vorkommnisse beim Fallschirmjägerregiment 26 in Zweibrücken oder die sexualisierten Aufnahmerituale beim Wachbataillon, wo Soldaten einer angeblich unpolitischen Saufgruppe namens „Wolfsrudel“ im vorigen Herbst wegen schwerer sexueller Nötigung eines Kameraden verurteilt wurden. Das sei „das Gegenteil von Kameradschaft und völlig indiskutabel“, sagte der Berliner Richter. Dennoch kommt es immer wieder vor.
Im Westjordanland vertreiben radikale Siedler immer mehr Menschen. Um das zu verhindern, bewachen israelische Aktivisten palästinensische Dörfer – rund um die Uhr.
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Politischer Korrespondent in Berlin
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