|
03.03.2026
06:32 Uhr
|
In Konfliktzeiten verändern Reisende Ziele, bleiben aber nicht zuhause, sagt der Chef des Booking.com-Konzerns. Aufregen kann er sich mehr über EU-Bürokratie durch die dem Konzern schon einiges untersagt wurde.

Er ist der Herr über 1,2 Milliarden Hotelübernachtungen. So viele sind 2025 über den von Glenn Fogel geführten Booking-Konzern gebucht worden. Es waren rund 100 Millionen mehr als ein Jahr zuvor. Und bislang lautet der Plan, dass es 2026 noch mindestens zehn Prozent mehr werden – wenn nicht der Nahostkonflikt lange anhält und zur Buchungszurückhaltung führt. „Leider gibt es viele Regionen auf der Welt, in denen es Konflikte oder Auseinandersetzungen gibt, und wir beobachten diese Situationen sehr aufmerksam und genau“, sagt Fogel im Gespräch mit der F.A.Z.
Onlineportale gewähren nach Buchungen Rückvergütungen von mehreren Hundert Euro. Reisebüros sehen sich in Not, Reiseanbieter fühlen sich um ihre Preishoheit gebracht. Eine Kreuzfahrtreederei zieht sogar vor Gericht.
Die allermeisten Lieferungen aus der Straße von Hormus gehen nach Asien. Dort richten sich die Blicke schon auf die Notreserven. Mehrere Regierungen richten Krisenstäbe ein.
Viele superreiche Ausländer kehren der britischen Metropole den Rücken. Das hat Folgen für den Häusermarkt. Wer kann profitieren?
Redakteur in der Wirtschaft.
Schlagworte: