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22.02.2026
14:00 Uhr
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Sparkassen und Volksbanken gelten oft als risikoscheu und wenig innovativ. Ausgerechnet beim riskanten Bitcoin preschen sie nun vor – allen Kurskapriolen zum Trotz.

Angela Merkel: Lächelt sie hier zugewandt oder voller Verachtung? Wer weiß. (Foto: THOMAS KIENZLE/AFP)
Wenn’s um Geld geht – Sparkasse. Der Werbeslogan hat sich tief ins Gedächtnis der deutschen Bankkunden eingeprägt. Die Sparkassen, so die Botschaft, sollen für Zuverlässigkeit stehen. Bald könnten sie diesem Spruch eine weitere Version hinzufügen, zumindest wenn man ihrem neuesten Vorhaben folgt. Wenn’s um Bitcoin geht – Sparkasse.
Jeden Tag füllt sich das Postfach mit gefälschten Bank-Mails. So erkennen Sie, wann doch eine echte dabei ist.
Der Bitcoin hat massiv an Wert verloren. Die Krise könnte kein kurzfristiges Phänomen sein – und die Kryptowährung wird zunehmend zum Indikator für die Risikobereitschaft der Anleger.
Die Strategie lockt mit günstigen Einstiegschancen. Doch Fachleute warnen vor Risiken, zu kaufen, wenn die Kurse nachgeben – besonders im aktuellen KI-Marktumfeld.
Redakteurin im Ressort „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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