FAZ 03.12.2025
17:53 Uhr

(+) Biografien: Ohne Samthandschuhe wirkt sie viel lebendiger


Vor fünfzig Jahren starb die Philosophin Hannah Arendt. Willi Winkler und Matthias Bormuth schildern ihr Leben und Denken in zwei neuen, sehr lesenswerten Biographien.

(+) Biografien: Ohne Samthandschuhe wirkt sie viel lebendiger

Er wurde geboren, arbeitete und starb“ – so wollte Hannah Arendts lebenslanger Lehrer Martin Heidegger ein ordentliches Philosophenleben sehen. Schön wär’s! Bereits bei Heidegger selbst machte die Welt irgendwann Schluss damit, den unphilosophischen Zustand des unreinen Lebens zugunsten des philosophischen Zustands des reinen Denkens wunschgemäß zu vergessen. Und bei Hannah Arendt?

Strategiewechsel im Kampf gegen Trump: Ausgerechnet Bill Clintons ehemaliger Stratege James Carville ruft die Demokraten zu „ökonomischem Populismus“ auf. Was meint er damit?

In Max Beckmanns Zeichnungen erweckt die Gewalt der Welt eine Gegengewalt auf dem Blatt. Eine große Ausstellung im Städel zeigt seinen künstlerischen Werdegang von Berlin über Frankfurt und das Amsterdamer Exil bis zum Tod in New York.

Während Thomas Mann schon im Exil ist, sind seine Tagebücher noch in München. Was könnte passieren, wenn sie in die Hände der Nazis kämen? Ein Gespräch mit Florian Illies über die Familie Mann in Sanary und die Frage, was er in seinem neuen Buch erfunden hat und was nicht.

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