FAZ 30.12.2025
10:10 Uhr

(+) Berufseinstieg nach der Uni: „Die Lage für Hochschulabgänger ist deutlich ungünstiger geworden“


Ob in Kanzleien oder Beratung: Künstliche Intelligenz übernimmt viele Aufgaben von Berufseinsteigern – und die Zahl arbeitsloser Akademiker unter 30 Jahren wächst. Worauf es für Hochschulabsolventen jetzt ankommt.

(+) Berufseinstieg nach der Uni: „Die Lage für Hochschulabgänger ist deutlich ungünstiger geworden“

Die Zutaten für den „Future Starter“ sind geblieben, nur das Mischungsverhältnis ist neu: „Vor zwei Jahren kamen beim Berufseinstieg noch vier Teile Purpose auf einen Anteil Pragmatismus. Das kehrt sich momentan eher um“, sagt Stephan Pflaum. Der Karriereberater der Ludwig-Maximilians-Universität in München hat sein Ohr am Puls von Studienabgängern und das Bild vom Berufseinsteiger-Cocktail kürzlich auf einer Teambesprechung geprägt. Das Schlagwort „Purpose“ und damit das Streben nach beruflicher Erfüllung hatte vor zwei, drei Jahren Hochkonjunktur, als Lebensunterhalt noch ein Nebenprodukt von Lebenssinn zu sein schien. Inzwischen ist allerdings häufiger von Wirtschaftskrise oder KI-Substitution als von Selbstwirksamkeit die Rede und das geht an den Hochschulabsolventen nicht vorbei.

Effizienter, innovativer, günstiger: Das versprechen sich viele Unternehmen von Künstlicher Intelligenz. Eine neue Studie amerikanischer Forscher zeigt, warum die Realität oft anders aussieht – und wie man KI richtig einsetzt.

Kann ein kurzzeitig gewährter Bonus langfristige Wirkung entfalten? Was die Ergebnisse eines Feldexperiments mit 830 Servicetechnikern ergeben haben.

Eine neue Studie untersucht, ob Künstliche Intelligenz die Wahrnehmung von Sinn in der Arbeit beeinflusst. Die Ergebnisse zeigen: Entscheidend ist die Anstrengung.

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